Hackschnitzel

Werden meist aus sonst kaum verwendbarem Schwachholz, Bruch- oder Durchforstungsholz hergestellt. Mit einem Hacker oder „Schredder“ wird das Holz klein gehäckselt.

Die Verfeuerung ist ähnlich wie bei Holzpellets, jedoch wird Hackgut für den vollautomatischen Betrieb eher in mittleren (ab ca. 30 kW) bis hin zu großen Heizanlagen von über 1.000 kW eingesetzt. Inzwischen gibt es jedoch auch Hackgutkessel mit kleinen Leistungen ab 15 kW auf dem Markt. Um eine möglichst gleichbleibende Verbrennungsgüte zu erzielen, ist Hackgut in Qualitätsnormen eingeteilt worden.

Wer seinen Hackschnitzel selbst herstellen kann, oder ihn preisgünstig bezieht, hat mit einer solchen Holzfeuerung eine äußerst effektive und preiswürdige Heizanlage mit erneuerbarer Energie.

Oft wird mit diesen Kesseln auch industriell anfallendes Restholz nutzbringend verheizt.

Vorteile

  • hoher Wirkungsgrad
  • wenig Brennstoffverbrauch
  • minimale Emissionen
  • hoher Bedienkomfort und Sicherheit
  • umweltfreundlich und kostengünstig

Einsatzbereiche

  • Einfamilienhäuser
  • Schreinereien
  • holzverarbeitende Betriebe
  • Landwirtschaft
  • Gartenbaubetriebe
  • Forstwirtschaft
  • energiebewusste Gewerbebetriebe
  • größere Wohneinheiten, Mehrfamilienhäuser
  • öffentliche Gebäude, z.B. Schulen, Kindergärten
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